#5 HEISSHUNGER: Und wie du ihn vermeiden kannst

Die Ursachen für Heißhunger sind vielfältig, meist steckt ein erhöhter Blutzuckerspiegel dahinter, aber nicht immer. Wir haben die besten Tipps gegen fiese Heißhungerattacken!

Das Auf und Ab des Blutzuckerspiegels

Mit jeder Mahlzeit gelangt Zucker in deinen Blutkreislauf und lässt deinen Blutzuckerspiegel ansteigen. Dein Körper produziert daraufhin Insulin, um diesen wieder zu senken. Je mehr Einfachzucker in der Nahrung enthalten sind, wie in Süßigkeiten, Fertigessen oder Weißmehlprodukten, desto schneller und stärker steigt dieser Pegel an und umso mehr Insulin muss produziert werden. Und das obwohl dieses Hoch nur kurz anhält, denn genauso schnell wie dein Blutzuckerspiegel steigt, sinkt er wieder. Da dein Körper einen niedrigen Blutzuckerspiegel mit einem Mangel an Nahrung gleichsetzt, sendet er im Anschluss Hunger- bzw. Appetitsignale aus – da ist er der fiese Heißhunger.

Richtig Essen gegen Heißhunger

Die offensichtlichste und gleichzeitig schwierigste Lösung gegen Heißhunger: Vorbeugen! Das heißt weniger Einfachzucker und mehr langkettige Kohlenhydrate wie beispielsweise Vollkornprodukte essen. Letztere werden länger verdaut. Entsprechend langsam gelangt der Zucker ins Blut, somit bleibt dein Blutzuckerspiegel länger konstant. Zudem enthalten Vollkornprodukte mehr Ballaststoffe. Diese verweilen länger in Magen und Darm und halten länger satt.

SOS-Tipp: Sollte dich doch mal plötzlich eine Heißhungerattacke überfallen, dann versuche dich zunächst kurz abzulenken. Vertraue auf deinen Körper: er reguliert sich von selbst. So kann es sein, dass der Hieper nach 10 bis 15 Minuten wieder vorbei ist. Sollte das nicht helfen, dann greife zur Pfefferminze. Durch ihre scharfen ätherischen Öle wirkt sie schnell: Iss einen Kaugummi, kaue frische Minzblätter oder putze dir kurz die Zähne.

Pass deinen Lebensstil an

Neben dem was du isst, ist auch entscheidend wann und wie oft du isst. Nimm deine Hauptmahlzeiten in regelmäßigen Abständen zu dir und plane ein bis zwei Snacks für zwischendurch ein, so bleibt dein Blutzuckerspiegel über den Tag konstant. Zusätzlich gilt: keine Verbote! Denn schließlich ist alles, was man nicht darf, umso attraktiver. So war es doch auch schon als Kind mit den Süßigkeiten. Gönn dir also auch mal ein Stück Schokolade oder ein paar Gummibären, nur eben in Maßen! Weitere heimliche Förderer süßer Gelüste sind Schlafmangel und Stress. Besonders in Kombination schleichen sie sich heimlich in dein Essverhalten ein und fördern die Produktion des appetitanregenden Hormons Ghrelin.

Die Lösung ist einfach und klingt fast wie ein guter Filmtitel: Eat, Sleep, Relax! In Sachen Training ist in Woche 5 nichts mit Relaxen – hier heißt es: Neue Trainingsreize setzen. Bereit für Challenge Woche 5? Hier geht’s lang.